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Landkreis Ansbach
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Ansbach Deutschlandkarte, Position des Landkreises Ansbach hervorgehobenp1
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Verwaltungssitz: Ansbach
Fläche: 1.972 km²
Einwohner:
181.417 (31. Dez. 2008)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AN
Kreisschlüssel: 09 5 71
NUTS: DE256
Kreisgliederung: 58 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Crailsheimstr. 1
91522 Ansbach
Webpräsenz:
www.landkreis-ansbach.de
Landrat: Rudolf Schwemmbauer (CSU)
Lage des Landkreises Ansbach in Bayern
Karte
Der Landkreis Ansbach im Regierungsbezirk Mittelfranken ist flächenmäßig der größte Landkreis Bayerns. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, im Osten der Landkreis Fürth und der Landkreis Roth, im Südosten der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, im Süden der Landkreis Donau-Ries und im Westen die baden-württembergischen Landkreise Schwäbisch Hall, Ostalbkreis und Main-Tauber-Kreis. Die kreisfreie Stadt Ansbach ist ganz vom Landkreis Ansbach umgeben.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Geographie
* 2 Geschichte
* 3 Politik
o 3.1 Kreistag
o 3.2 Bürgerschaftliches Engagement
o 3.3 Wappen
* 4 Wirtschaft
* 5 Verkehr
o 5.1 Straßen
o 5.2 Bahnlinien
o 5.3 Flugverkehr
* 6 Städte und Gemeinden
* 7 Literatur
* 8 Weblinks
* 9 Einzelnachweise
Geographie [Bearbeiten]
Die Europäische Wasserscheide trennt von Nordwesten bis Südosten des Landkreises die Wasserläufe zu den großen Flüssen Rhein und Donau.
Geschichte [Bearbeiten]
Das Gebiet des heutigen Landkreises Ansbach gehörte vor 1800 überwiegend zum Fürstentum Ansbach, den Reichsstädten Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl sowie kleineren Herrschaftsgebieten. 1803 kam das Gebiet zu Bayern und es entstanden die Landgerichtsbezirke Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Heilsbronn, Herrieden, Leutershausen, Rothenburg ob der Tauber und Wassertrüdingen sowie das Herrschaftsgericht Schillingsfürst, aus dem 1840 das Landgericht Schillingsfürst hervorging. Alle Gerichtsbezirke gehörten ab 1808 zunächst zum Rezatkreis (Hauptstadt Ansbach) bzw. ab 1838 zu Mittelfranken. Die Städte Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber waren 1809 kreisunmittelbare Städte geworden und unterstanden somit direkt der Kreisverwaltung.
1862 wurden die Bezirksämter Ansbach (Landgerichte Ansbach und Leutershausen), Dinkelsbühl (Dinkelsbühl und Wassertrüdingen), Feuchtwangen (Feuchtwangen und Herrieden), Heilsbronn und Rothenburg ob der Tauber (Rothenburg ob der Tauber und Schillingsfürst) gebildet, aus denen 1939 - mit Ausnahme von Heilsbronn, das bereits 1880 aufgelöst worden war - die gleichnamigen Landkreise hervorgingen. Die Stadt Dinkelsbühl wurde 1940 wieder dem Landkreis Dinkelsbühl zugeteilt, ebenso die Stadt Rothenburg ob der Tauber dem Landkreis Rothenburg, doch wurde dies im Falle Rothenburgs 1948 wieder rückgängig gemacht.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern im Jahre 1972 wurden die kreisfreie Stadt Rothenburg ob der Tauber sowie die Landkreise Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber sowie einige Gemeinden der Landkreise Gunzenhausen, Schwabach und Neustadt an der Aisch zum heutigen Landkreis Ansbach vereinigt. Rothenburg ob der Tauber erhielt aufgrund des Verlusts der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt. Ansbach blieb als kreisfreie Stadt erhalten. Sie wurde durch Eingemeindung einiger Gemeinden der Landkreise Ansbach und Feuchtwangen vergrößert und wurde Sitz des neuen Landkreises Ansbach. Am 1. Januar 1998 wurde auch Dinkelsbühl wegen seiner historischen Bedeutung bzw. aufgrund der Tatsache, dass sie bis 1940 kreisfrei war, zur Großen Kreisstadt erhoben.
Politik [Bearbeiten]
Kreistag [Bearbeiten]
Der Kreistag besteht aus 70 Mitgliedern:
* CSU 32 Sitze
* SPD 13 Sitze
* Freie Wähler 11 Sitze
* Bündnis 90/Die Grünen 7 Sitze
* ödp 4 Sitze
* FDP 3 Sitze
Stand: 19. März 2008 (Kommunalwahl 2008)
Landrat ist Rudolf Schwemmbauer (CSU), sein Stellvertreter Kurt Unger (SPD).
Bürgerschaftliches Engagement [Bearbeiten]
Das Lokale Bündnis für Familie läuft im Jahr 2008 noch als eines von bundesweit mehreren Modellprojekten. Es dient der Förderung der Familien und des bürgerschaftlichen Engagements in Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Bürgern, Bildungseinrichtungen und Vereinen.
Wappen [Bearbeiten]
Altes Wappen bis 1972
Das aktuelle Wappen zeigt unter gespaltenem Schildhaupt, darin vorne geviert von Silber und Schwarz, hinten in Rot drei silberne Spitzen, in Gold einen rot bewehrter schwarzen Doppeladler.
Das ehemalige Wappen des Landkreises (bis 1972) zeigt unter von Schwarz und Silber geviertem Schildhaupt in Grün einen schräglinken silbernen Wellenbalken.
* Aufstellung aller Gemeindewappen im Landkreis Ansbach
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Wirtschaftsstruktur im Landkreis Ansbach wird durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt. Als besonders wichtige Branchen lassen sich die kunststoffverarbeitende Industrie und Unternehmen der Informationstechnik nennen.
Der PLAYMOBIL-Hersteller geobra Brandstätter beschäftigt in Dietenhofen rund 600 Mitarbeiter. Die Kunststoffspritzerei ist eine der größten in Europa. Die Firma "Pan-plast" in Aurach fertigt Kunststoff-Formteile für die Branchen Elektrotechnik, Automobilbau und Medizintechnik. Mittelständische IT-Unternehmen wie die IPI GmbH in Lichtenau oder die proALPHA Consulting AG in Rothenburg ob der Tauber ergänzen die sonst eher an der „old Economy“ ausgerichtete Wirtschaftsstruktur im Landkreis Ansbach.
Verkehr [Bearbeiten]
Straßen [Bearbeiten]
Der Landkreis wird von zwei Bundesautobahnen durchquert, die A 6 von West nach Ost in der Mitte des Landkreises, die A 7 von Nord nach Süd am westlichen Rand des Landkreises. Beide Bundesautobahnen treffen sich am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim.
Neben den Bundesstraßen B 13, B 14 und B 25 verlaufen kurze Teilstücke der B 466 östlich von Windsbach und der B 470 nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber durch den Landkreis.